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Reisebericht von unserer Kundin Frau Annegret Kudlinski

Kreuzfahrt mit der GTS INFINITY

Durch den Panamakanal ins sonnige Kalifornien 07.10. bis 23.10. 2006

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Schleuse
Panamakanal

Am 7.Oktober. 2006 wurden wir mit einem Taxi zu Hause abgeholt und zum Flughafen Hannover gebrcht. Von Hannover flogen wir über Frankfurt nach Miami - bei klarer Sicht kamen wir um 13.30 Uhr in Miami an. Weiter gings zum Sheraton-Hotel in Fort Lauderdale und wir packten erstmal unsere Koffer aus. Am Abend fuhren wir mit einem Kleinbus in die Stadt und sahen uns die Einkaufsstraße „Last Olas BV.“ an. Hier gab es kleine, aber richtig schöne und interessante Geschäfte. Im Moment waren wir alle aber nur daran interessiert etwas zu essen. Das klappte dann auch in einem kleinen Straßenlokal ganz gut. Danach ging es zurück zum Hotel, denn wir waren langsam so richtig müde und wollten nur noch ins Bett. Am nächsten Morgen nach dem ersten Frühstück holte  uns  ein Bus ab, der uns dann in den Hafen brachte, wo die Infinity lag und auf uns wartete.

Mittwoch 11. Oktober 2006
Wir hatten unsere erste Inselrundfahrt auf Aruba/Oranjestadt. Die Sprache auf Aruba ist Papiamento. Es wird englisch und holländisch gesprochen. Also ein ganz schönes Sprachgewirr für uns. Aber es störte uns nicht, da wir ja wie auf allen Tagesausflüge einen deutsch
sprechenden Reiseführer hatten. Dieses Mal war es der dicke Klaus. Die Insel ist wirklich wunderschön. Es gibt Korallenbänke und weiße, traumhafte Strände. Wir besichtigten den California Leuchtturm, die natürliche Korallenbrücke, die im September 2005 eingestürzt ist und sich jetzt wieder von allein langsam aus Korallen aufbaut.

Donnerstag 12. Oktober 2006 Seetag
Das hieß für uns, wir konnten wieder das Schiff erkunden und genießen und vor allen Dingen stundenlang auf unserem eigenen Balkon lesen und uns ausruhen.

Freitag 13. Oktober 2006
Um 7.30 Uhr begann unsere Einfahrt in den Panamakanal und die Durchfahrt sollte fast 8 Stunden dauern. Unser Schiff kam von der karibischen Seite bei strahlendem Sonnenscheinan, und wir verließen den Kanal an der 3. Schleuse um 16.30 Uhr. Das war schon ein gewaltiges Erlebnis. Der 80 km lange Wasserweg, der die Karibik mit dem Pazifischen Ozean verbindet, ist eine der größten Ingenieurleistungen der Menschheit. In gewaltigen Schleusen überwinden die Schiffe auf ihrem Weg durch die dramatische Landschaft der Landenge Höhenunterschiede bis zu 25 Metern.

Sonnabend 14. Oktober 2006 
Erholung auf See: Kleiderordnung heute Abend: Gala/elegant Damen: Abend- oder Cocktailkleid Herren: dunkler Anzug u. Krawatte, Dinner Jackett oder Smoking großes Essen im Restaurant, formelle Tanzpartyund Chocolate Lovers Buffet (Schokoladenbuffet)Celebrity Showtime präsentiert stolz "They’ve got Rhythm”Ado und ich hatten abends einen Tisch im S.S. UNITED STATES RESTAURANT reserviert. Es ist ein Spezialitätenrestaurant, in welchem die Dinner von Sternekoch Michael Roux aus England zusammengestellt werden. M.R. hat alle Auszeichnungen die möglich sind bekommen. Es war wunderbar sich so verwöhnen zu lassen. Alle Speisen werden frisch zubereitet und am Tisch vom Servicepersonal angerichtet bzw. serviert. Es war schon ein Erlebnis.

Sonntag 15. Oktober 2006
Ankunft in Puntarenas um ca. 7 Uhr morgens Abfahrt um 19.00 Uhr Ausflug Costa Rica, Poas Vulkan und Sarchi Besuch Frau Henkel übersetzte die Erklärungen der Reiseleieterin, da diese nur englisch sprach. Blau umglänzt von Pazifik und Karibik durchzogen von etlichen Gebirgsketten und malerischen Stränden liegt das Kleinod Costa Rica, Heimat der wohl atemberaubendsten Naturschönheiten unseres Planeten, von Weltenbummlern als Juwel Mittelamerikas gerühmt. Vier Gebirgsketten durchziehen die Ebenen und den Dschungel Costa Ricas, drei davon sind vulkanisch aktiv.

Montag16. Oktober 2006 - Erholung auf See
Es war eine Möglichkeit wieder mal in den Fitnessraum zu gehen, zu lesen, zu schlafen oder auch einmal wieder die e-Mails von zu Hause abzurufen.

Dienstag 17. Oktober 2006
Ankunft war um 12.00 Uhr mittags in Huatulco/Mexico Abfahrt um 18.00 Uhr abends.Huatulco ist berühmt für seine neun bemerkenswerten Buchten, wovon jede wiederum unzählige kleine Buchten hat. Hier findet man einsame jungfräuliche Strände von bestechender Schönheit, von denen einige nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Auf Huatulco sind die Temperaturen im Schnitt um 35 Grad und im Mai um die 40 Grad. Das wäre für uns ganz schön gewöhnungsbedürftig.

Mittwoch 18. Oktober 2006
An diesem Tag hatten wir eine Frau als Führerin. Während der Busfahrt erzählte sie uns davon, welche Prominenten dort einen Wohnsitz  haben, und dass es in Acapulco 1500 Diskotheken gibt.  Ich muss sagen, dass mich das nicht besonders interessierte. Acapulco war so atemberaubend
und schön, dass man sich  kaum satt sehen konnte. Interessant war die Ausführung, dass Acapulco keine Insel, sondern eine Bucht ist. Das wusste ich vorher auch noch nicht. In Acapulco schlug die Geburtsstunde des mexikanischen Tourismus, überall hier liegt die typische sorglose Karnevalsstimmung in der Luft.

Donnerstag 19.Oktober 2006 - Seetag
In der Mittagszeit hatten Frau Müller und Frau Henkel zu einem leichten Imbiss mit Sauerkraut und Wiener- und Bratwürstchen bei Musik eingeladen. Es war mal wieder ein wunderschöner Tag und wir genossen das Essen, die Getränke, den Seewind und die Sonne.

Freitag 20. Oktober 2006
Cabo San Lucas liegt an der Südspitze der 1600 m langen Halbinsel Baja California, alt bekannt als einer der weltbesten Fischgründe. Wir genossen die einzigartigen Felsformationen, wo sich viele Arten von Seevögeln tummelten. Es gab einen Fotostopp an der weltbekannten „Los Arcos“ und der „Lovers Beach“ und an einer alten Mission. Die Felsformationen waren schon gigantisch und überall saßen die braunen Pelikane. Von einem Glasbodenboot aus wurden die Fische gefüttert, damit wir die Vielfalt der Arten bewundern konnten. Da das aber alle Ausflugsboote machten, waren unsere in allen Farben vertretenen Fische schnell wieder verschwunden. Da waren die braunen
Pelikane länger zu bewundern, die saßen nämlich überall gelangweilt auf Booten oder Ankerplätzen herum. Nach der Bootsfahrt musste leider das angekündigte Baden in einer der schönen Buchten aus Zeitgründen ausfallen, aber wir wurden auch darauf hingewiesen, dass die Strände an der Pazifikküste der Halbinsel bekannt sind für ihre wildromantische Schönheit, aber auch für schwere Brandung, gefährliche Strömungen und unberechenbare Strudel. Es kommt hier jedes Jahr zu etlichen Unfällen. Ja und dann kam die große Gala im Restaurant und es gab Hummer. Vorschrift war Abendgarderobe.

Samstag 21. Oktober 2006 letzter Seetag

Sonntag 22. Oktober 2006
Ankunft in Los Angeles morgens um 5 Uhr am San Pedro Pier 92. Der Bus brachte uns nach der Stadtbesichtigung nach Santa Monica, wo wir für 2 Tage Quartier im Sheraton bezogen. Dass wir Traumwetter hatten, brauche ich erst gar nicht zu erwähnen. Wir hatten, nachdem alle ihr Zimmer beziehen konnten, die Koffer ausgepackt und uns ein wenig frisch gemacht. Schließlich waren wir ja schon früh aufgestanden. Unser Zimmer war sehr schön groß und wir hatten einen Blick auf den Pazifik. Den konnten wir aber erst am nächsten Morgen genießen, weil es neblig war. Danach trafen wir uns alle in der Hotelhalle und auf ging es in Richtung Strand. Der Strand in Santa Monica ist schon sehr beeindruckend. Es waren unheimlich viele Menschen unterwegs und alles strömte in Richtung Pier. Vorher ging es aber an der Bicycle Route zu einem sehr bekannten Fischrestaurant "The Lobster". Frau Müller meinte, ohne Tischbestellung kommen wir dort nicht unter. Es wurde uns dann aber gesagt, dass wir sofort für uns alle einen Tisch bekommen könnten, wenn wir jetzt bleiben. Also entschieden wir kurz entschlossen, wir bleiben hier. Ado und ich aßen einen Hummer, der wirklich phantastisch schmeckte und unsere Mitreisenden probierten den Fisch. Danach wollten wir sehen, was denn eigentlich so wichtig ist, an dem Pier von Santa Monica. Viele Besucher waren zu den Karussells und Künstlern unterwegs. Als wir aus dem Restaurant kamen, hatten wir diesen schönen Sonnenuntergang und ich versuchte, diesen mit meiner Digital-Kamera festzuhalten. Anschließend führte uns Frau Müller noch in das bekannte Hotel Shutters on the Beach, in dem ich das erste Mitbringsel der Reise, ein T-Shirt, kaufte. Das Hotel ist schon beeindruckend und liegt wunderschön direkt am Strand. Einen Absacker, eine Pina Colada nahmen wir noch im Casa Del Mar ein und dann ing es ab in die Betten. Nach den vielen Eindrücken waren wir nun wirklich sehr müde.

Montag 23. Oktober 2006
Montagmorgen Sonnenaufgang um 6.30 Uhr. Nach dem Frühstück holte uns der Bus ab und es ging in Richtung Santa Barbara. Die Fahrt ging an der Küste entlang und wir konnten kilometerlange Strände sehen. Wir kamen durch Malibu, wo Thomas Gottschalk wohnt undunterwegs wurden an einem Strand Filmaufnahmen gemacht. Unser Ziel war aber Santa Barbara, und Ado und ich freuten uns auf diesen kleinen, wunderschönen und sauberen Ort, den wir auch von der Reise nach Kalifornien kannten. Unser Führer brachte uns zum Gericht. Das Gebäude hatte einen Turm, den wir besteigen durften, so dass wir eine  wunderschöne Aussicht auf Santa Barbara hatten. Das Wetter  war hier natürlich auch wunderschön. Wir suchten uns dann ein kleines, feines und ruhiges Restaurant im Hinterhof, wo wir toll gegessen haben. Als wir am Bus ankamen, wurde abgestimmt, was wir denn danach tun wollten. Da die meisten der Gruppe die Weinprobe vorzogen, sahen wir uns nicht die alte Mission an, sondern fuhren in eine Weinfabrik. Für die Weinprobe mussten wir dann einen bestimmten Betrag bezahlen und konnten ver-schiedene Weine kosten. Unser Geschmack war es nicht so, und außerdem konnten wir schlecht auf dem Rückflug einen Karton mit Wein transportieren. Schade war, dass wir dann einen Rotwein kosteten, der sehr stark nach Kork schmeckte, was aber erst nicht ernst genommen wurde. Erst als die Inhaberin herbei geholt wurde, diese den Rotwein probierte und bestätigte, dass die Flasche nicht in Ordnung war, wurde eine andere Flasche geöffnet. Anschließend ging es wieder zurück nach Santa Monica. Ado und ich hatten uns vorgenommen, diesen letzten Abend allein zu verbringen. Wir ließen uns ein anderes Restaurant im Hotel empfehlen, wo wir allerdings feststellen mussten, dass das es nicht besonders gut war. Außerdem war es unheimlich laut und überfüllt.Da wir angemeldet waren, bekamen wir auch unseren 2-er Tisch im Ocean-Seafood- Restaurant .Als Vorspeise hatten wir Austern bestellt. Mein Teller kam etwas später und ich war noch nicht fertig, da stand der Ober neben uns mit der Hauptspeise in der Hand. Wir waren schon ziemlich erstaunt, wie das in diesem Restaurant ablief. Außerdem waren die Hummer nicht ausgelöst. Wir bekamen alles Werkzeug damit wir diese Arbeit selbst vornehmen konnten. Auf meinen Einwand hin, I said no, nahm man uns die Hummer wieder weg und wir waren doch sehr gespannt, wie der Ober das Problem lösen würde. Die Hummer kamen mit fast rohem Gemüse, ungewürzt, aber ausgelöst und kalt zurück. Unsere Enttäuschung war natürlich ziemlich groß, aber nun mussten wir da durch. Bedauert haben wir nur, dass wir nicht gleich in das Restaurant Shutters Beach gegangen sind, dann wäre das Fiasko bestimmt nicht passiert. Ein freundlicher Taxifahrer, ( aus Jugoslawien), der absolut kein Geld von uns nehmen wollte, aber ganz glücklich war, dass er mit uns deutsch sprechen konnte, weil er früher lange in Deutschland gelebt hatte, brachte uns noch zu einem Nachtdrink in Shutters Beach, wo wir den Abend um 24 Uhr ausklingen ließen. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück wurden wir mit dem Bus abgeholt und es ging in Richtung Flughafen nach L.A. von wo aus unser Rückflug nach München begann. Abschließend können wir nur sagen, dass es ein wunderschöner und interessanter Urlaub war. Schön wäre es, wenn die Warterei auf den Flughäfen nicht wäre, dann würden wir wahrscheinlich noch viel öfter und lieber fliegen.

   
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